Naturheilpraxis Monika Larberg

Wenn der Körper sich selbst zerstört.

 Autoimmunkrankheiten

 

Autoimmunität ist die Reaktion des Immunsystems gegen Strukturen des eigenen Organismus, d.h. es kommt zu einer Schädigung des Körpers durch sich selbst.

 

Zu den bekannten Autoimmunerkrankungen (AIK) zählen

 

  • Multiple Sklerose
  • Rheuma
  • Colitis ulcerosa/M. Crohn
  • Diabetes Typ I
  • Hashimoto Thyreoiditis.

 

Mittlerweile wird aber auch diskutiert, ob nicht sogar die Borreliose (Erkrankung nach Zeckenbiss) eine Autoimmunerkrankung sei.

 

Da 80% der Immunitätsleistung im Darm erbracht wird, kann zu Recht gefolgert werden, das eine Fehlleistung des Immunsystems immer auch mit einer Darmproblematik einhergeht.

 

In den letzten Jahren hat die Zahl der Immunerkrankungen weiter zugenommen.

Fakt ist, dass AIK mehrheitlich bei Frauen vorkommen. In der Fachliteratur werden bis zu 80% erwähnt. Junge Frauen nach der Pubertät haben ein zehnfach höheres Risiko für AIK als Männer dieser Altersperiode.

 

Die Hypothese der Umwelttoxine als alleinige Ursache der AIK genügt in der Regel nicht. In der Ganzheitsmedizin herrscht das Bewusstsein, dass sich weitere Belastungen wie Erbtoxine, Impfungen, bakterielle, virale, parasitäre Belastungen ebenso wie Belastungen mit Metallen, Fokaltoxikosen, Nahrungsmittelzusätzen und allopathischen (=schulmedizinischen) Medikamenten sowie hormonelle Einflüsse (z.B. in Folge hormoneller Antikonzeption) als Ko-Faktoren dazukommen.

Stress (im Sinne der vegetativen Fehlregulation), falsche Ernährung, mangelnde Schlafplatzhygiene, ungenügende Trinkmenge sind weiter allgemein bekannte, zusätzliche Elemente in der Krankheitsentstehung.

 

Irgendwann ist der Körper nicht mehr in der Lage, Toxine auszuscheiden: sie werden dann vor allem im stoffwechselarmen Gewebe abgelagert. Der Kontakt mit diesen Substanzen, auch wissenschaftlich anerkannt, führt zur Ausbildung von Antikörpern gegen körpereigene Strukturen. Man könnte etwas salopp formulieren, dass der Körper im Grunde genommen sich nicht gegen körpereigene Gewebe, sondern gegen abgelagerte Toxine wendet. Da diese jedoch an unsere körpereigenen Strukturen „gebunden“ sind, werden die körpereigenen Strukturen in der Folge mit angegriffen und dabei mehr oder weniger zerstört. Dies entspricht dann dem Bild der Autoimmunerkrankung.

 

Die biophysikalische Diagnostik und Therapie ist in der Lage, mögliche Ursachen der AIK zu bestimmen und auszuleiten. Ebenfalls wichtig ist die Öffnung der Ausleitungsorgane bzw. die Stabilisierung betroffener Organe und Strukturen. Dies ist als ein begleitender Prozess zur schulmedizinischen Behandlung anzusehen.